

Mit der AIDAcara in Südostasien unterwegs
- Reisebericht vom 21. Dezember 2009 - 4. Januar 2010 -
3. Januar 2010:
Dschungelsafari in Ko Samui |
Koh Samui - die letzte
Station unserer Reise vor der Rückkehr nach Bangkok ist erreicht - kurz vor acht Uhr
erreicht uns die Durchsage von der Brücke, dass wir vor Anker liegen und das Tendern
beginnt. Wir sitzen gerade beim Frühstück (bzw. sind eigentlich schon fertig), so dass
wir uns gleich auf den Weg auf Deck 3 machen können, um an Land zu kommen.
Das klappt auch wie geplant, so dass
wir rund 20 Minuten später auf Koh Samui angekommen sind. Hier haben wir keinen der
AIDA-Ausflüge gebucht sondern sind auf einen lokalen Anbieter ausgewichen - unter http://www.samui-urlaub.de bieten
Ina und Frank Knöttgen (bekannt aus der TV-Serie Die Auswanderer") eine
Dschungelsafari an, bei der - neben der Besichtigung der lokalen Sehenswürdigkeiten - vor
allem auch der Spaß nicht zu kurz kommen soll. Wollen wir doch mal sehen, ob das stimmt
Der letzten E-Mail von Ina folgend, sollten wir an Land einen Jeep mit
einem großen weißen Sonnenschirm sehen und uns dort treffen. Zunächst sehen wir
allerdings nur noch einige Mitreisende, die den gleichen Ausflug gebucht haben und
offensichtlich auch den weißen Schirm suchen
Wohl überrascht von deutscher
Pünktlichkeit hatte man wohl noch gar nicht mit uns gerechnet, so dass der weiße Schirm
erst einige Minuten später sichtbar wird - und das nicht auf einem Jeep sondern im Arm
eines unserer Reiseführer. Aber egal, Hauptsache wir haben uns gefunden
Nach etwas Warten in der Sonne (heute
haben wir glücklicherweise den kältesten Tag unserer Reise mit aktuell nur rund 27°C)
kommen gegen 8.30 Uhr unsere Jeeps vorgefahren, so dass wir uns auf den Weg zu unserem
ersten Ziel, dem Wasserfall Na Muang Waterfall 2", machen. Dieser führt trotz
bislang mehr oder weniger ausgebliebener Regenzeit noch einiges an Wasser mit sich, so
dass wir bei unseren Kletterversuchen auf rutschigen Steinen den ersten Einblick in die
Natur bekommen.
Gleich danach geht es dann
weiter mit der Naturberührung - einige Elefanten stehen zum Ausritt bereit. Jeweils zwei
Personen können in dem Gestell auf dem Elefantenrücken Platz nehmen - und werden dann
rund 20 Minuten hin- und her geschaukelt. Auch wenn es gemütlich zugeht - wenn ein
Elefant ein Bein vor das andere setzt, bewegt sich sein Rücken schon deutlich. Aber super
ist es trotzdem ;-)
Wir wechseln nun wieder das Transportmittel und steigen vom Elefanten
um in kleinere, offene Jeeps - damit geht es nun den Rest des Tages weiter. Zunächst fahren wir zum Großvater- und
Großmutterfelsen", eine Felsformation, die zu den Sehenswürdigkeiten Koh Samuis
gehört bevor es dann wieder tierisch" wird. Kokosnuss pflückende Affen sind
unser Ziel. In einer Affenschule (ja, das gibt es wirklich) wird den Affen beigebracht,
wie man Kokosnüsse am Baum so dreht, dass sie nach unten fallen
und natürlich
geben sie uns auch gleich eine Kostprobe ihres Könnens: zunächst pflücken sie eine
Kokosnuss, danach können wir gleich den Inhalt probieren. Und siehe da - Kokosnüsse
schmecken gar nicht so trocken, wenn man sie frisch vom Baum isst.
Bevor wir weiterfahren, ist
jedoch erst noch ein Fotoshooting mit einem Affen auf der Schulter angesagt - unterbrochen
von einem kurzen Schlangenalarm" als eine etwa 1 m lange (aber
zugegebenermaßen recht dünne) Schlange an unseren Jeeps vorbei kriecht und sich dann in
einem davon versteckt. Dschungel halt.
Kurz vorm Mittagessen dann noch
etwas Kultur: wir besuchen den Mönch, der seit seinem Tod vor rund 30 Jahren in einem
Glaskasten sitzt (und man ihm auch ansieht, dass er seit längerem nicht mehr unter den
Lebenden weilt; aber immerhin verwehrt eine Ray Ban Sonnenbrille den Blick in die
inzwischen nicht mehr vorhandenen Augen).
Jetzt ist es übrigens an der Zeit, dass der lustige Teil des Ausflugs
beginnt
da wir nun die befestigten Straßen verlassen, können auf jedem unserer
Jeeps (wir sind mit vier Jeeps unterwegs) zwei bis drei Personen auf dem Dach des
Führerhauses sitzen. Das tun wir auch sofort (schließlich haben wir auch fun"
gebucht) und los geht's zu
unserem Mittagessen.
Und wenn der Jeep schon auf befestigten Straßen eher unruhig unterwegs
war, ist es nun auf den Wegen im Dschungel noch etwas extremer (und es wird nachmittags
noch schlimmer werden)
das schaukelt dann doch ganz schön auf dem Jeepdach - zumal
es kaum etwas zum Anlehnen oder Festhalten gibt. Von daher bin ich nicht ganz so böse als
wir nach rund 15 Minuten den Gipfel erreicht haben und wir uns nun dem Mittagessen widmen
können - thailändische Landeskost: etwas scharf (wenn man die Chilischote isst, die zum
Würzen der kompletten Suppenschüssel gedacht war, sogar richtig scharf
gell,
Jannik) und super-lecker.
Und da Achterbahnfahren mit
gefülltem Magen ja sowieso viel mehr Spaß macht, geht es auch gleich weiter durch den
Dschungel - dieses Mal aber richtig. Off-Road ist jetzt angesagt - und unsere Fahrer geben
alles. Es grenzt an ein Wunder, dass die Jeeps das überlebt haben - und die
Dachsitzer" auch am Ziel noch auf dem Dach sitzen. Das erklärt dann übrigens
auch den Hinweis darauf, dass Personen mit ernsthaften Rückenproblemen diesen Ausflug
eher nicht mitmachen sollten.
Zum Abschluss unseres Ausflugs steht
dann noch der Big Buddha" auf dem Programm - zum Abschluss deshalb, weil es nun
doch noch zu etwas Regen kommt - ein Monsunschauer verwandelt Koh Samui kurzfristig in
einen kleinen See, so dass wir der Rückfahrt zum Schiff dem geplanten Badeaufenthalt am
Strand dann doch eher den Vorzug geben.
Und trotz des jähen Ende haben wir in rund sieben Stunden einen
absolut geilen Tag verbracht - viel gesehen, super lecker gegessen und viel Spaß gehabt
besser kann man einen Tag auf Koh Samui wohl kaum verbringen.
Zurück auf der Cara geht es erst einmal zum Aufwärmen und Erfrischen
in die Sauna bevor wir um 18.00 Uhr das Abendprogramm beginnen. Zum Abendessen
(Farewell-Dinner") verdrücken die gut 1.000 Passagiere erst einmal 800 Hummer
(auch wir haben ein bisschen Anteil daran) und andere Leckereien.
Anschließend geht's zum
Bingo, um den Jackpot zu knacken. Und - das gelingt auch. Leider niemanden von uns
also gilt, was immer gilt: wir fahren ja irgendwann mal wieder auf der AIDA. Obwohl
bei einem vierstelligen Betrag hätte es sich dieses Mal richtig gelohnt. Naja, man kann
nicht alles haben - also gewinnen wir halt einen der Hauptpreise bei der Neujahrstombola
zu Gunsten des WWF. Um 21.15 Uhr sitzen wir gespannt im Theater und folgen gespannt der
Ziehung
und da: Los 57 gewinnt einen 50-EUR-Gutschein für den AIDAcara-Shop - und
Los 57 hat Eric. Also, herzlichen Glückwunsch - und ab in den Shop, der macht nämlich
gleich zu.
Die anderen Preise verirren sich leider und landen nicht bei uns
aber gut, haben wir halt was für den guten Zweck und die Erhaltung der Wale getan.
Und da alles mal vorbei geht, kommen jetzt schnell die letzten Sachen
in den Koffer (der muss wie immer um 2.00 Uhr vor der Tür stehen, damit er über Nacht
ins Hafenterminal kommt) bevor es zur letzten Poolparty der Reise geht - die
Farewell-Party gibt uns noch Gelegenheit uns von den liebgewonnenen Mitgliedern der Crew
(und hier müssen wir in jedem Fall mal das Clubteam erwähnen, mit dem wir in den
vergangenen zwei Wochen einen Riesenspaß hatten (auch wenn Markus (das
Schätzchen") vielleicht doch ein paar Reinruffragen" zu wenig im
Angebot hatte und Linda erst nach zwei Wochen von Olé" anstelle Juchhu"
überzeugt werden konnte)) sowie von alten und neuen Bekannten zu verabschieden
irgendwann, irgendwo auf irgendeinem dieser genialen Schiffe werden wir uns
wiedersehen
Damit geht dann auch der letzte Abend an Bord zu Ende
während
Linda ihre Sachen trocknet (etwas Abkühlung im Pool vor dem Schlafengehen soll ja gut
tun), verschwinden wir auf unseren Kabinen zur letzten Nacht auf See.
Gern hätten wir uns ja von den Wellen in den Schlaf wiegen lassen
-leider haben wir aber mit spiegelglatter See zu kämpfen
kein Seegang in Sicht.
Das war übrigens fast die ganzen beiden Wochen so
manchmal hat man zumindest
gemerkt, dass wir auf einem Schiff sind und nur einmal war es etwas heftiger (so dass im
Treppenhaus die netten Spuckbeutelspenderboxen" ausgehängt werden konnten)
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